Neben dem parlamentarischen Stattssekretär Ulrich Kelber (SPD), waren zahlreiche Vertreter aus den Ausschüssen für Ernährung und Landwirtschaft sowie Recht und Verbraucherschutz bei unserer Auftaktveranstaltung dabei. Unter ihnen auch Renate Künast und Bärbel Höhn (Die Grünen), Elvira Dobrinski-Weiß und Annette Sawade (SPD), Karin Binder (Die Linke) sowie Mechthild Heil (CDU). Sie alle ließen sich ihren Frühstückssnack, bestehend aus leckerem Obst, guten Laugenbrezeln und Kuchenstücken vom Vortag sowie Müsliriegeln und zahlreichen anderen Leckereien schmecken. Dabei sprachen sie mit uns und den Medien über die Thematik Lebensmittelverschwendung. Die köstliche Ware war am Vortag in zu großen Mengen gebacken worden. Zahlreiche Müsli-, Schokoriegel sowie Trinkpäckchen wären entsorgt worden, weil die Großpackungen beschädigt waren. Fotos zur Veranstaltung gibt es  auch bei Facebook.
Aktion: Das Frühstück am Freitag ist gerettet!

Zum Auftakt von „Genießt uns!„ luden wir zu einem Frühstückssnack vor den Berliner Bundestag (Scheidmannstraße Ecke Ebertstraße). Mit nicht den Normen entsprechendem Obst und Gemüse sowie Backwaren vom Vortag machten wir in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Die einwandfreien, verzehrfähigen und köstlichen Lebensmittel wurden am Tag vor der Veranstaltung von den Berliner Tafeln gesammelt und am Freitagmorgen mitnahmefertig mit Pausenbrottüten samt Informationen zur Initiative an die Mitglieder des Bundestages und Passanten überreicht.

Warum diese Aktion?
Um die circa 11-15 Millionen Tonnen an Lebensmittelabfällen pro Jahr in Deutschland zu reduzieren, ist ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs dringend notwendig. Vor diesem Hintergrund gehören auch wirtschaftliche und politisch-rechtliche Rahmenbedingungen auf den Prüfstand. In dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betitelt mit „Lebensmittelverluste reduzieren“ (Deutscher Bundestag Drucksache 17/10987, 16. 10. 2012) wurde dies gefordert, jedoch bislang nicht in die Tat umgesetzt. Die Initiative „Genießt uns!“ fordert die Mitglieder des Bundestages auf, den Antrag wieder aufzugreifen und zu bearbeiten.