So gesund ist Schwarzkümmelöl wirklich

Es gibt viele Trends, die großartige Wirkungen versprechen und sich dann doch eher als Flop herausstellen. Schwarzkümmelöl hingegen ist ein Trend, sehr schon mehrere Jahrhunderte zurückgeht. Es wird gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt und gilt für einige Menschen immer noch als Allheilmittel.

Das Schwarzkümmelöl wird dabei aus dem Schwarzkümmel selbst gewonnen und soll gegen zahlreiche Beschwerden helfen. Doch immer wieder stellt sich an dieser Stelle die Frage, ob die Wirkung von Schwarzkümmeöl schon nachgewiesen werden konnte.

Hat Schwarzkümmel wirklich eine positive Wirkung und bei welchen Beschwerden kann es wirklich helfen? Diese Fragen hört man immer wieder, wenn es um Schwarzkümmel geht. Viele Menschen haben sich noch nie näher mit dem Gewürz beschäftigt.

Dagegen soll Schwarzkümmelöl helfen

Die Wirkung von Schwarzkümmel erstreckt sich über verschiedene Bereiche und soll nicht nur gegen Asthma oder Heuschnupfen helfen, sondern auch bei Bluthochdruck helfen. Sogar auf Haut und Haare soll Schwarzkümmel positive Wirkung haben und das Risiko für eine Krebserkrankung minimieren.

Wenn man die Schwarzkümmelöl Wirkung erklärt, dann merkt man, dass es gar keinen richtigen Ansatz gibt, wie Schwarzkümmel eigentlich wirkt. Es gibt nur wenige Studien an Menschen. Grundsätzlich können aus dem Schwarzkümmel zwei verschiedene Öle hergestellt werden. Dazu gehört ein fettes Öl und ein ätherisches Öl. Beides wird in unterschiedlichen Prozessen gewonnen.

Dabei wird dem ätherischen Öl nachgesagt, dass es Keime abtöten kann, weil es viel Thymochinon enthält. Wenn das fette Öl schonend gepresst wurde, dann enthält es viel Linolsäure und ist damit sehr gesund. Damit enthält Schwarzkümmelöl nämlich viele ungesättigte Fettsäuren, die für unseren Körper sehr gut sind.

Die meisten Studien in Zusammenhang mit Schwarzkümmelöl wurden bisher nur mit Tieren durchgeführt. Es gibt nur wenige Studien mit Menschen. Dennoch schwören viele Menschen auf die Wirkung des Gewürzes, was auch nicht falsch ist. Es enthält viele Stoffe, die für die menschliche Gesundheit von großer Bedeutung sind.

Schwarzkümmel ist gesund und lecker

Dabei stellt sich immer noch die Frage, ob Schwarzkümmel wirklich so gesund ist wie man sich erhofft. Tatsächlich gilt Schwarzkümmel als sehr verträglich. Wenn man sich unsicher ist, kann man es also durchaus mit dem Gewürz probieren und muss sich nicht vor eventuellen starken Nebenwirkungen wie bei Medikamenten fürchten.

Man sollte sich nur auch darüber im Klaren sein, dass man keine Wunder erwarten darf. Dennoch kann das Gewürz aufgrund der vielen ungesättigten Fettsäuren als gesund bezeichnet werden. Viele Menschen führen dem Körper zu wenig dieser gesunden Fettsäuren zu und haben daher gesundheitliche Mangelerscheinungen.

Doch auch in der Küche findet Schwarzkümmel großen Anklang. Vor allem in der arabischen Küche wird das Gewürz auch unabhängig von der gesundheitlichen Wirkung sehr gerne als Gewürz eingesetzt. Dort wird es bereits seit mehreren Jahrhunderten verwendet und gehört zur Kultur dazu.

Auch in vielen unserer Gewürzmischungen befindet sich oft Schwarzkümmel. Besonders bekannt ist es beispielsweise auf Fladenbrot, wo es durch die dunklen Körner erkennbar wird. Schwarzkümmel selbst hat einen nussigen Geschmack und ist leicht im Abgang und daher als Gewürz sehr beliebt.

Die richtige Anwendung von Schwarzkümmel

Meistens wird Schwarzkümmel gezielt in der Küche eingesetzt. Dort muss bei dem Gewürz eigentlich nicht viel beachtet werden. An sich kann man Schwarzkümmel nicht überdosieren und muss keine negativen Folgen befürchten.

Wichtig ist es nur, beim Schwarzkümmel auf Qualität und eine gute Herkunft zu setzen, um ungewünschte Nebenwirkungen vermeiden zu können. Ähnlich sieht es beim Schwarzkümmelöl aus. Hier sollte nicht nur auf eine gute Herkunft gesetzt werden, sondern auch auf eine möglichst schonende Verarbeitung des Gewürzes.

Wichtig ist dabei, zwischen der fettigen und ätherische Variante zu unterscheiden. Die ätherische Variante entsteht durch verdampfen und die fettige durch pressen des Gewürzes. Beide Verfahren sollten so schonend wie möglich ablaufen, um möglichst viele der Fettsäuren erhalten zu können.

Hat man ein minderwertiges Produkt, kann man sich leider auch keine gute Wirkung vom Schwarzkümmel erhoffen. Egal in welchem Bereich man Schwarzkümmel anwenden möchte, kann dies aber sinnvoll sein. Man sollte aber nicht von einem Wundermittel sprechen, auch wenn dies in einigen Personenkreisen bis heute der Fall ist.

Gegen Schwitzen helfen viele Produkte – doch was ist das Beste?

Schwitzen und vor allem Schweißflecken unter den Armen sind den meisten Menschen sehr unangenehm. Dabei schwitzt der Körper, um den Körper vor Überhitzung zu schützen. Diese Funktion ist lebensnotwendig. Dennoch sind nasse Achseln und unangenehmer Schweißgeruch nicht wirklich toll. Jeder Mensch ist anders – der eine schwitzt mehr und andere hingegen schwitzen nur sehr selten. Wer ständig zu übermäßigem Schwitzen neigt, kann unter Hyperhidrose leiden.

Bei Anstrengung wie beispielsweise Sport sind Schweißausbrüche ganz normal. Wenn Sie plötzlich, ohne jeden erkennbaren Grund, zu schwitzen anfangen, sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen. Frauen leiden besonders in den Wechseljahren unter plötzlichen Hitzewallungen – auch das ist normal. Es gibt Produkte, die den Geruch unterbinden, die eine Schweißbildung reduzieren und ein paar Tipps, die gegen Schwitzen helfen:

Wie Deodorants helfen

Deodorants, auch Deos genannt, sind Körperpflegemittel. Sie überdecken den üblen Schweißgeruch und wirken je nach Produkt unterschiedlich lang. Dabei riecht frischer Schweiß überhaupt nicht, denn erst wenn er mit den körpereigenen Bakterien in Kontakt kommt, entwickelt sich der Geruch. Die Duftnote ist bei jedem Menschen verschieden.

Auf die Stärke der Schweißproduktion haben Deodorants keinen Einfluss. Sie enthalten verschiedene Bestandteile, die den schlechten Geruch überdecken. Beispielsweise können Deos folgende Inhaltsstoffe haben:

  • Der in Deodorants enthaltene Alkohol tötet Bakterien ab.
  • Den Körpergeruch überdecken Parfum- und Duftstoffe wie Minze, Vanille oder Rose.
  • Einige pflanzliche Substanzen sollen beruhigend und antibakteriell wirken wie Extrakte aus Nelken oder Salbei.

Einige dieser Stoffe könnten eventuell allergische Reaktionen auslösen. Sie sollten daher die Inhaltsstoffe überprüfen. Meistens sind die angebotenen Deodorants so genannte Mischprodukte aus Antitranspirantien und Adstringentien. In Supermärkten und Drogerien erhalten Sie Deos in verschiedenen Formen:

  • Roll-on
  • Spray
  • Stick
  • Zerstäuber
  • Creme
  • Seife
  • Tücher

Wirkungsweise von Antitranspirants

Antitranspirants enthalten im Gegensatz zu den Deodorants Stoffe, die die Aktivität der Schweißdrüsen reduzieren. Hierzu werden Aluminiumsalze wie meistens Aluminiumchlorid verwendet. Es besitzt eine adstringierende Wirkung. Der Effekt ist entzündungshemmend und austrocknend. Antitranspirants sorgen für einen gelartigen Film auf der Haut, der aus Aluminium und Eiweißen besteht. Dadurch schließen sich die Schweißkanäle und Schweiß dringt nicht mehr nach außen. Menschen, die an Hyperhidrose leiden, sollten Antitranspirants mit Aluminiumsalzen dauerhaft anwenden.

Wissenschaftliche Studien, wonach Antitranspirants mit Aluminiumsalzen Alzheimer oder Brustkrebs auslösen sollen sind derzeit nicht bekannt. Ebenso ist keine gesundheitliche Gefahr durch diese Produkte nachgewiesen. Mehr dazu lesen Sie auf der Website des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Ein paar Tipps gegen Schwitzen

Manchmal helfen sogar kleine Tipps gegen übermäßiges Schwitzen:

  • Kleidung

Tragen Sie eine luftige Kleidung, vorwiegend aus Naturmaterialien.

  • Schuhe

Tragen Sie im Sommer Sandalen und ansonsten Lederschuhe mit Ledersohle. Laufen Sie oft barfuß, denn damit wird die Aktivität der Schweißdrüsen reguliert.

  • Zwiebellook

Besser als ein dicker Pullover, sind T-Shirt und Strickjacke. Wenn Ihnen zeitweise heiß wird, ziehen Sie die Jacke einfach aus.

  • Essen

Ernähren Sie sich bewusst und vermeiden scharf gewürzte und üppige Mahlzeiten. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Kaffee, Nikotin und Alkohol. Vor allem genügend ungesüßte Flüssigkeiten sollten Sie trinken, das vermehrt keinesfalls das Schwitzen.

  • Gewicht

Reduzieren Sie Ihr Gewicht, denn dadurch schwitzen Sie weniger.

  • Heilpflanzen

Übermäßiges Schwitzen ist manchmal psychisch bedingt. Heilpflanzen wie Melissa, Baldrian und Passionsblume wirken beruhigend. Ein Tee aus Lavendel, Melisse, Johanniskraut und Passionsblume wird bei Hitzewallungen in den Wechseljahren empfohlen.

  • Ätherische Öle

Duschcremes, Badezusätze und Hautcremes, die ätherische Öle von Zypresse, Salbei, Rose, Citronella, Rosenholz und Thuja enthalten, werden gegen vermehrtes Schwitzen empfohlen.

Ein Fußbad mit ein paar Tropfen ätherischen Ölen aus Kiefer, Teebaumöl, Fichte, Lemongras oder Kiefer hilft bei Schweißfüßen.

  • Entspannungstechniken

Die Schweißabgabe wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Zur Beruhigung helfen regelmäßige Entspannungstechniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training.