Große Produktvielfalt

Große Produktvielfalt Foto: SuperBioMarkt AG

Als 1973 in Münster der Bioladen „Makrohaus“ öffnete, war es einer er ersten drei Bioläden in ganz Deutschland. 20 Jahre später war aus dem Makrohaus der SuperBioMarkt geworden, der erste Supermarkt in Nordrhein-Westfalen der ausschließlich Bio-Produkte verkaufte. Heute gibt es 23 SuperBioMärkte in NRW und im benachbarten Niedersachsen. „Diese beiden Bundesländer sind unsere Region. Die Fokussierung auf dieses Gebiet ermöglicht uns viele enge Partnerschaften mit Landwirten und Herstellern vor Ort“, erklärt der Inhaber und Vorstandsvorsitzende Michael Radau.

Zusammen mit diesen Herstellern hat der SuperBioMarkt das Ziel Bio und Genuss zu verbinden. Höchste Produktqualität, wenn möglich aus der Region und guter Service sind die Grundlage des Erfolges. Wenn Produkte nicht aus der Region kommen können, dann setzt man auf etablierte Bio-Hersteller, die oft weltweit Projekte für eine gesicherte ökologische Produktion zu fairen Bedingungen betreiben.

Regionales Obst und Gemüse

Regionales Obst und Gemüse Foto: SuperBioMarkt AG

In den SuperBioMärkten gibt es eine große Produktvielfalt. Die Kunden haben regelmäßig die Möglichkeit, neue Produkte und Klassiker der Bio-Branche kennenzulernen: SuperBioMarkt-Genussbotschafter bieten regelmäßig Verkostungen und Probieraktionen an. Doch wie bei jedem Lebensmittelhändler, fallen auch beim SuperBioMarkt Lebensmittel an, die nach einiger Zeit im Regal nicht mehr verkäuflich sind. Wie geht der SuperBioMarkt damit um?

Zunächst ist eine vorrausschauende Planung bei der Bestellung der erste Schritt, um solche „Abfälle“ zu vermeiden. „Auch unsere Kunden helfen uns, denn sie kaufen auch mal einen Apfel mit Schalenfehler oder eine krumme Gurke“, lobt Michael Radau. Die Kunden akzeptierten auch, dass zum Beispiel an der Bäckertheke eine halbe Stunde vor Ladenschluss nicht mehr alle Brote verfügbar sind – dies wäre einer der Aspekte von verantwortungsvoller Planung.

Trotz dieser Bemühungen fallen täglich Lebensmittel an, die aussortiert werden müssen. Diese erfasst und protokolliert der SuperBioMarkt genau. Anschließend wird verwertet was verwertet werden kann. So kann zum Beispiel eine Paprika mit Delle noch gut im Bistro zu einem leckeren Gemüseauflauf verarbeitet werden. Anders als in der Branche üblich, ist es auch den Mitarbeitern möglich abgelaufene Lebensmittel zu nutzen. Darüber hinaus arbeitet der SuperBioMarkt mit den lokalen Tafeln und mit dem Verein Foodsharing e.V. zusammen. Dank dieser sozialen Institutionen werden die noch genießbaren Lebensmittel gerettet. Und selbst ungenießbares Obst und Gemüse wird in einigen Läden noch von den regionalen Partner-Landwirten abgeholt und als Tierfutter oder Kompost genutzt.

Michael Radau, Vorstandsvorsitzender und Inhaber SuperBioMarkt AG

Michael Radau, Vorstandsvorsitzender und Inhaber SuperBioMarkt AG Foto: SuperBioMarkt AG